Dennoch sei er „sehr verwundert" über die jüngsten Äußerungen der IGK (KN vom 4. und 5. Mai). Die aktuelle Bahnverbindung durch das Kinzigtal sei sowohl für die Pendler als auch für die Anwohner unbefriedigend: „Sie werden mir nicht widersprechen, dass hier etwas passieren muss. Sonst befürchte ich, dass unsere Region und das obere Kinzigtal von der Entwicklung abgehängt werden. Aus diesem Grund ist ein Ausbau der Strecke dringend notwendig, wobei der Begriff Ausbau keine Festlegung auf eine der drei Varianten ist, sondern lediglich die Notwendigkeit der Maßnahmen beschreibt."
Lotz unterstreicht, dass von seiner Seite aus „niemals" eine Trassenvariante bevorzugt worden sei. Deshalb habe er auch einer Trassenfestlegung durch das Kinzigtal nicht begrifflich zugestimmt. Dies sei unter anderem in den Kinzigtal Nachrichten vom 22. März unter der Überschrift „Ausbau heißt auch Neubau" so dargestellt worden. Der begriffliche Zusammenhang mit einer Trassenfestlegung sei somit „nicht durch mein Zutun" entstanden. Dies sei erst durch Pressemitteilungen der CDU und IGK geschehen, lässt Lotz die IGK-Sprecher Gottfried Veiel und Andreas Harner in dem offenen Brief wissen.
Aus Sicht des Landtagsabgeordneten sind die Aussagen der IGK-Sprecher „offenbar aus einem Missverständnis entstanden". Nun werde es für ihn aber „schwer, wenn nicht sogar unmöglich, diese falschen Behauptungen in der Öffentlichkeit wieder gerade zu biegen". Bürgern und der IGK macht Lotz schließlich ein Angebot: „Wenn Sie von irgendwelchen Aussagen einem die Nase voll haben und meine Unterstützung wünschen, dann kontaktieren Sie mich. Sie können mich beschimpfen oder loben, aber geben Sie mir die faire Chance, im Vorfeld Unwahrheiten aus dem Weg zu räumen."
Mit freundlicher Genehmigung der Kinzigtal Nachrichten

